Leben nach dem Tod
Sehr viele Menschen, die dem Tod sehr nahe waren, berichten immer
wieder von den selben Geschehnisse- auch wenn sie von unterschiedlichen
Kulturen stammen.
Könnte das ein Beweis dafür sein, dass der Tod nicht das
Ende ist, sondern der Anfang von einem neuen Leben?
Alle Lebewesen werden wiedergeboren, davon geht der Buddhismus und
der Hinduismus aus, Religionen wie das Christentum, der Islam und
das Judentum glauben daran, dass der Körper stirbt und die Seele
ewig lebt. - Sie lehren den Glauben an die Vergänglichkeit der
Welt.
Jeder weiß, dass das Leben irgendwann vorbei ist, doch niemand
kann beweißen, was nach dem Tod wirklich geschieht.
Faszinierend sind auch die Berichte von Nahtod-Erfahrungen, welche
meistens das gleiche Schema haben: ein Tunnel, helles Licht, Glücksgefühle.
Für die Thanatologin (Todesforscherin) Elisabeth Kübler-Ross
aus der Schweiz steht fest: "Das Nahtod-Erlebnis ist der Beweis,
dass es keinen Tod gibt, nur einen Übergang in einen anderen,
angenehmeren Zustand.", der Psychologe und Nahtod-Experte Dr.
Kenneth Ring von der Universität Connecticut, USA geht sogar
noch weiter: "Der Tod ist ein Schritt in der Evolution bis hin
zu einem neuen Menschen mit einem höheren Bewusstsein."
Doch viele Wissenschaftler haben dennoch ihren Zweifel und versuchen,
Beweise zu finden. Sie gehen davon aus, dass der Körper beim
Erleben des Todes versucht, den Stress zu mindern, den der Betroffene
sonst spüren würde.
Für die Menschen, die eine Nahtod-Erfahrung erlebten, ist es
wichtig, dass sie nach einer solchen Erfahrung keine Angst vor dem
Tod mehr haben.
Doch wann bezeichnet man einen Menschen als tot? Für Mediziner
ist ein Mensch bei dem keine Hirnströme mehr gemessen werden,
hirntot. Doch Kritiker befürchten, dass Hirntote auch Schmerzen
empfinden können und auch, dass sie ihre Umgebung noch wahrnehmen
können.
Könnte es sein, dass Gehirn und Bewusstsein unabhängig voneinander
bestehen? Und könnte dies nicht bedeuten, dass unser Geist nach
dem Tod fortbesteht?
Dr. Sam Parnia, Forschungsleiter der Studie mit Herzstillstand-Patienten
in Southampton erläutert zu diesem Thema: "Die Patienten
hatten diese übersinnlichen Erfahrungen genau dann, wenn man
sie am wenigsten erwarten konnte- wenn das Gehirn keine Funktion mehr
ausüben und keine Erinnerungen mehr bilden konnten. Das Vorkommen
von Nahtod-Erfahrungen während eines Herzstillstandes könnte
bedeuten, dass, nachdem wir gestorben sind, Bewusstsein oder Geist
fortfahren zu existieren.
Dies könnte bedeuten, dass viele Menschen, die für die Mediziner
als "tot" erklärt sind, dem Leben näher sind,
als die Ärzte meinen.
Was passiert im Bewusstsein von Menschen, die einige Jahre im Koma
verbringen? Kann es sein, dass Koma-Patienten in einer Nahtod-Erfahrung
steckengeblieben sind?
Ein unerklärliches Phänomen ist das Wachkoma, die Nervenbahnen
im Mittelhirn werden dabei außer Kraft gesetzt und so die Verbindung
zwischen Großhirn und Stammhirn unterbrochen.
Der deutsche Forscher Paul Schönle konnte mit 48-Stunden EEGs
nachweisen, dass Koma-Patienten, und sei es nur für wenige Minuten,
ab und zu einmal "da" sind.
In aller Welt beschäftigen sich Forscher mit diesem äußerst
schwierigen Thema, dem Nahtod.
Egal aus welchem Land oder aus welcher Kultur die Berichte stammen,
gibt es immer einem grundsätzlichen Ablauf:
Der Betroffene hat starke Schmerzen, er spürt, dass es zu Ende
geht.
Er hört, wie die Mediziner ihn für tot erklären.
Der Betroffene verlässt seinen Körper, er betrachtet sich
von oben.
Er gleitet durch einen Tunnel auf ein helles, oft als himmlisch beschriebenes
Licht zu. Die Schmerzen verfliegen.
Er ist in einer angenehmen, jenseitigen Welt. Dort trifft er Verwandte
und Freunde die bereits verstorben sind.
Ein Lichtwesen erscheint und vermittelt den Betroffenen ein Gefühl
von unendlicher Liebe und vollkommenem Glück. Viele bezeichnen
dieses Wesen als gottähnlich.
Der Betroffene sieht sein Leben an sich vorüberziehen.
Das Lichtwesen schickt ihn wieder zurück, oft mit den Worten:
"es ist noch nicht deine Zeit" oder "Du bist noch nicht
bereit zum Eintritt"
Der Betroffene kommt zu sich."
Für die Ärztin und Wissenschaftlerin Elisabeth Kübler-Ross
steht fest:
"Der Tod ist ein Hinübergehen in einen neuen Bewußtseinszustand,
in welchem man fortfährt, zu fühlen, zu sehen, zu hören,
zu verstehen, zu lachen und wo man befähigt ist, weiterhin (seelisch
und geistig) zu wachsen." Das sind die Kerngedanken, die die
heute in den USA lebende Schweizer Ärztin Dr. Elisabeth Kübler-Ross
in ihrem vielgelesenen Buch "Über den Tod und das Leben
danach" ausspricht.
Kundenrezensionen
ein "Feuerwerk" in aller Stille...
denn nichts anderes ist dieses Buch. Man muß es "sacken"
lassen und die Schönheit auf sich "in aller Stille"
wirken lassen. Es ist "bezaubernd, inspirierend" aber an
aller erster Stelle ist es "mutmachend", "Lebensmutmachend"!
Wenn ich jemand von diesem Buch erzählt habe, in dem es über
den "Tod" ging (wenn Sie das Buch gelesen haben, werden
Sie verstehen, warum ich Tod in Anführungsstriche setze)wurde
ich gefragt, warum ausgerechnet diese Buch "Lebensmut" macht.
Tod und Lebensmut stehen doch soweit auseinander wie "Schwarz"
und "Weiß". Es sind die Leute, die (noch) nicht begriffen
haben, dass "Schwarz" und "Weiß" so dicht
beieinanderliegen wie nichts anderes. Geht man von Frau Kübler-Ross
aus, ist der Tod in keinem!!! Fall mit Schwarz anzusetzen, im Gegenteil.
Nach Ihrer "Theorie" gibt es gar keinen "Tod"
sondern nur eine "Veränderung" in eine andere (evtl.
viel bessere) Bewußtseinsebene. Es sind die Fragen, die so alt
sind wie die Menschheit, die ein jeder sich mindestens einmal im Leben
stellt. Wiso bin ich hier?Woher komme ich? Wo gehe ich hin. Dieses
Buch ist eine von vielen "Möglichkeiten" Antworten
zu finden. Nicht zu letzt weil es von einer "Ärztin"
(für mich bedeutet das, dass diese Frau sehr wohl auch die medizinische
Seite betrachtet, und daher seriös rüberkommt)geschrieben
wurde. Weiterhin hat man nicht den Eindruck der "Manipulation"
durch Ihre Meinung. Sondern viel mehr den Eindruck wie: Es ist mir
egal, wie andere Leute über meine Meinung denken, hauptsache
ich stehe dahinter. Jedem ist es überlassen sich seine eigene
Meinung zu bilden. Ich denke alles in allem hat sie ihre "Lebensaufgabe"
mehr als erfüllt. Sie werden das evt. verstehen, NACHDEM Sie
das Buch gelesen haben.