Endlich ohne Alkohol

Der einfache Weg mit Allen Carrs Erfolgsmethode.


Ratgeber Alkohol-Alkohofreies Leben

Endlich ohne Alkohol!


Damit es funktioniert, sollte man das Buch in nüchternem Zustand lesen. An und für sich eine absurde Anweisung in einem Ratgeber --

wenn sich dieser nicht das Ziel gesetzt hätte, dem Leser ein alkoholfreies Leben zu ermöglichen. Ob es sich bei diesem nun um einen äußerst schweren Trinker handelt oder lediglich um jemandem, dem schon sein regelmäßiger Konsum geringer Mengen Alkohol Sorgen bereitet.

Im Gegensatz zur Philosophie der anonymen Alkoholiker geht Carr davon aus, dass Alkoholismus sehr wohl heilbar ist. Entsprechend motivierend und optimistisch lesen sich die Anweisungen seiner Methode. Deren Kern besteht verkürzt gesagt darin, die These zu widerlegen, der Nicht-Trinker müsse auf etwas verzichten. Im Gegenteil: Die Trinker leiden unter Entbehrungen -- ihnen fehlt es nämlich an Gesundheit, Geld, Seelenfrieden oder Freiheit. Auf der Basis dieser Grundthese räumt Carr mit allen angeblich positiven Effekten des Alkohols gründlich auf und entlarvt die verbreiteten Gründe zu trinken als Selbstbetrug und mehr oder weniger subtile Strategie der Sucht. Dies tut er immer überzeugend ohne oberlehrerhaft zu argumentieren.

Auch wenn die Lektüre nüchtern erfolgen soll, darf man wie bei allen Carr-Büchern mit seinem Laster fortfahren, bis man auf der letzten Seite angekommen ist. Ob jemand, der ein ernsthaftes Alkoholproblem hat oder aber entschlossen auf der Suche nach Hilfe ist, um das Trinken restlos aufzugeben, mit diesem Buch tatsächlich Erfolg haben wird, kommt -- ähnlich wie bei Carrs Bestseller Endlich Nichtraucher -- auf einen Versuch an und lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Interessante und kluge Anstöße sein eigenes Verhältnis zum Alkohol zu überdenken, liefert es aber allemal.

Hier ein Gläschen im Büro, da ein Gläschen auf der Party - die Grenze zwischen geselligem Genuss und zerstörerischer Abhängigkeit ist fließend. Allen Carr, der mit seiner sensationellen Selbsthilfemethode schon Millionen Menschen von ihrer Nikotinsucht befreit hat, weist einen einfachen Weg, vom Alkohol loszukommen. Sofort, dauerhaft und ohne Entzugserscheinungen oder übermenschliche Willensanstrengung. Schritt für Schritt holt Carr auch jene aus der Alkoholfalle, die schon mehrere gescheiterte Versuche hinter sich haben.

Allen Carr legt mit seinem neuen Buch einen Wegweiser zum Ausgang aus dem Labyrinth des Trinkens vor.


Machen Sie sich bewusst, dass Sie die Sucht kontrollieren und nicht umgekehrt. ... Und vor allem: Genießen Sie das Leben!
Der Autor

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Kundenrezensionen

Da war immer dieses komische Gefühl ...
Eigentlich trinke ich zu viel. Und ich fange an, mich schon bei der Arbeit auf das Bierchen danach zu freuen (es sind dann allerdings eher drei bis fünf). Von Zeit zu Zeit trinke ich bewusst weniger oder gar keinen Alkohol, aber insgesamt steigt mein Konsum mit den Jahren beständig, wenn ich ehrlich bin. Im manchen Momenten trinke ich heimlich. Tue ich es nicht sowieso eher wegen der Wirkung? Der Gedanke, gar nicht mehr zu trinken, ist abwechselnd absurd und panikausauslösend. Eine Feier ohne Alkohol: unvorstellbar.

Ich hatte im Alter von Ende 20 mit dem Rauchen aufgehört, es mir aber nur aufgrund der Gesundheitsgefahren sozusagen verkniffen. Acht Jahre ging das gut, allerdings war ich unglücklicher Nichtraucher und voller Sehnsucht nach dem leider giftigen Genuss. Carrs berühmte, beim Lesen sehr nervige Nichtraucherbibel fiel mir erst viel später in die Hände, als ich schon wieder bei 30 Zigaretten täglich angelangt war. Er hat meine Sicht verändert: Ich verliere überhaupt nichts Positives, wenn ich das Rauchen lasse, sondern gewinne sehr viel. Das war die Wende.

Sollte das auch beim Trinken funktionieren? Meine Angst davor war viel größer. Denn jeder weiß, dass schon wenige Zigaretten schädlich sind, aber ein bisschen Trinken schadet doch nicht, oder? Wie also reduzieren? Oder doch ganz aufhören? Panik ...

"Endlich ohne Alkohol!" ist vermutlich - wie von anderen Rezensenten teils wohlwollend, teils hasserfüllt erwähnt - nicht geeignet für Leser, die praktisch gar nicht mehr nüchtern leben können. Dass für diese ein Ausstieg ohne ärztliche Betreuung lebensgefährlich sein kann, stimmt. Aber die Masse der Gewohnheitstrinker, stets mit Vorräten ausgestattet und trotzdem noch fern der Gosse, sollte das Buch unbedingt lesen, sofern sie dieses komische Gefühl, das ich beschrieben habe, wenigstens ab und zu beschleicht.

Ohne jede Willensanstrengung rauche ich seit sieben Jahren nicht mehr und bedaure alle, die es noch tun. Mit dem Trinken habe ich ebenso fröhlich aufgehört und fühle mich befreit wie selten zuvor. Wie gern würde ich dieses Gefühl anderen schenken können! Stattdessen kann ich Sie nur ermuntern, es zu versuchen. Das Risiko ist gering: 8,90 Euro und etwas Lesezeit. Niemand zwingt sie zu irgendetwas. Wenn Sie Carrs Argumente nicht überzeugen, trinken Sie eben einfach weiter. Bedingung ist aber: Seien Sie bei der Lektüre 1. offen und unvoreingenommen und 2. zu sich selbst ehrlich.

Möglicherweise geht es Ihnen anschließend wie mir: Ich habe mir den Weg in die zunehmende Abhängigkeit erspart, bin glücklicher denn je, habe meine Beziehung und meinen Job gerettet - und einen wesentlichen Schritt getan auf dem Weg, mich endlich selbst zu lieben.

Ich wünsche Ihnen keine Kraft, keine Erkenntnis, sondern nur den Mut, sich auf dieses Buch einzulassen. Die komischen Gefühle sind danach ein für allemal weg, versprochen.

Vielen Dank an Allan Carr
Für mich war dieses Buch perfekt, es war das fehlende Puzzle-Teil für mein Vorhaben, den Alkohol zu reduzieren bzw. ganz loszuwerden. Seit vielen Jahren stand es auf meinen Zielplänen, doch stets ähnlich halbherzig ausgeführt wie in dem Buch geschildert. Problem war das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen, somit einen Nachteil zu erleiden.
Das Buch half mir dabei, die Sichtweise zu verändern: Das Aufhören ist ein Gewinn. Die trinkenden Mitmenschen werden nun nicht mehr von mir beneidet, sondern deren Anblick erfüllt mich mit Mitleid und bestärkt meine gute Entscheidung. (Ohne die anderen belehren zu versuchen!)
Die Entscheidung des Aufhörens liegt nun mehrere Monate zurück und durch die neue Sichtweise gab es bisher keinen einzigen Moment des Haderns.
FAZIT: Das Buch ist meiner Ansicht nach perfekt für alle, die den Wunsch des Aufhörens haben.
Ich wünsche Ihnen ebenfalls viel Erfolg!

Superbuch für leichte Fälle

Allen Carrs Buch ist ein Supertipp für alle, die wissen wollen, wie sie ihr Alkoholproblem in den Griff bekommen können.
Anstatt lange nach den individuellen Ursachen für die Sucht zu suchen, reduziert er die Ursachen wie beim Rauchen auf die Verführung durch Werbung und Trinkende.
Er räumt auch mit der Vorstellung auf, „kontrolliert" Trinken zu können. Wer intensiver nachdenkt, kann nachvollziehen, dass Alkohol keinerlei Vorteile bringt. Das Buch ist allerdings etwas lang geraten und in seiner Reihenfolge unsystematisch. Das kann man aber insgesamt verzeihen und ggf. Passagen nur überfliegen.




Endlich ohne Alkohol

Allen Carr

Endlich ohne Alkohol. Der einfache Weg mit Allen Carrs Erfolgsmethode.

Preis: EUR 8,90



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